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Die Ruhpoldinger Heimatbühne startet im Mai 2026 mit einem neuen Theaterprojekt in die Saison. Unter der Spielleitung von Hermann Hipf bringt das Ensemble das Stück „Zuagricht, Hergricht, Higricht“ von Georg Maier auf die Bühne – ein packendes Spiel zwischen Dichtung und Wahrheit über den legendären bayerischen Räuber Mathias Kneißl, der heuer seinen 151. Geburtstag feiern würde.
Nach der letztjährigen schwarzhumorigen Komödie kille.kille widmet sich die Bühne diesmal einem Stoff, der tief im bayerischen Volksgedächtnis verankert ist. Erzählt wird eine Episode, in der der verletzte und von der Polizei gejagte Kneißl im Dachauer Moos Unterschlupf beim „Boder“ sucht. Aus anfänglicher Angst der Bewohner wird Solidarität – schließlich gilt Kneißl vielen als Symbol für Widerstand gegen eine übermächtige Obrigkeit. Georg Maiers Interpretation spielt geschickt mit den Grenzen zwischen belegter Historie und lebendiger Legende – ganz im Sinne des Räubers, dessen Leben selbst zur mythischen Erzählung geworden ist. Die Heimatbühne Ruhpolding zeigt das Stück an fünf Spielterminen im Mai 2026: 1., 2., 9., 13. und 15. Mai 2026. Der Kartenvorverkauf beginnt im März und wird rechtzeitig bekannt gegeben. Ein besonderes Theaterereignis für alle, die bayerische Geschichte, starke Charaktere und lebendiges Volkstheater schätzen. www.ruhpoldinger-heimatbuehne.de Kommentare sind geschlossen.
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AuthorHermann Hipf Archives
Januar 2026
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