70‑jähriges GründungsjubiläumDie Ruhpoldinger Heimatbühne blickt in diesem Jahr auf 70 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Am 10. März 1956 gegründet, ist sie seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Ruhpolding und steht für gelebte Tradition, Theaterleidenschaft und Gemeinschaft.
Anlässlich dieses besonderen Jubiläums lädt die Ruhpoldinger Heimatbühne am Dienstag, den 10. März, alle aktiven Spielerinnen und Spieler, ehemalige Spieler sowie die Mitglieder der Ruhpoldinger Heimatbühne, die diesen bedeutenden Meilenstein gemeinsam begehen möchten, herzlich zu einer gemeinsamen Feier ein. Beginn ist um 19.00 Uhr mit einer Andacht in der Schlosskapelle. Im Anschluss daran findet ein gemütliches Beisammensein mit Abendessen im Hotel Zur Post statt. Die Vorstandschaft freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme und ein würdiges gemeinsames Feiern dieses besonderen Jubiläums. Die Ruhpoldinger Heimatbühne startet im Mai 2026 mit einem neuen Theaterstück in die Saison. Unter der Spielleitung von Hermann Hipf bringt das Ensemble „Zuagricht, hergricht, higricht“ von Georg Maier auf die Bühne – ein packendes Spiel zwischen Dichtung und Wahrheit über den legendären bayerischen Räuber Mathias Kneißl, der heuer seinen 151. Geburtstag feiern würde.
Nach der letztjährigen schwarzhumorigen Komödie kille.kille widmet sich die Bühne diesmal einem Stoff, der tief im bayerischen Volksgedächtnis verankert ist. Erzählt wird eine Episode, in der der verletzte und von der Polizei gejagte Kneißl im Dachauer Moos Unterschlupf beim „Boder“ sucht. Aus anfänglicher Angst der Bewohner wird Solidarität – schließlich gilt Kneißl vielen als Symbol für Widerstand gegen eine übermächtige Obrigkeit. Die Heimatbühne Ruhpolding zeigt das Stück an fünf Spielterminen im Mai 2026: 1., 2., 10., 13. und 15. Mai 2026. Der Kartenvorverkauf beginnt im 02. März (09:00Uhr) in der Tourist-INFO Ruhpolding oder über www.reservix.de. Die Ruhpoldinger Heimatbühne nimmt Abschied von Max Lindhuber, der seit 1963 ein fester Teil unseres Vereins war. Sein erster Auftritt im Stück „Die drei Blindgänger“ markierte den Beginn einer jahrzehntelangen Verbundenheit. Max wirkte in zahlreichen unvergesslichen Inszenierungen mit und prägte die Bühne nachhaltig – als engagierter Spieler, als Schriftführer von 1964 bis 1971 und viele Jahre als Kassenprüfer. Gerade die Rolle des Schriftführers ist für einen Verein von unschätzbarem Wert: Sie bewahrt Geschichte, dokumentiert das Vereinsleben und hält fest, was für kommende Generationen wichtig bleibt. Max erfüllte diese Aufgabe mit großer Sorgfalt, Verlässlichkeit und Liebe zum Verein – ein Spiegel seines Wesens: ein feiner, anständiger und liebenswerter Mensch. Wir sind Max tief dankbar. Ohne Persönlichkeiten wie ihn wäre das kulturelle Leben Ruhpoldings um vieles ärmer. Max, danke für Alles. Wir werden dich in Ehren halten. Ruhe in Frieden.
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AuthorHermann Hipf Archives
Februar 2026
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