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Beits
im ersten Heimatbuch ist im Jahr 1841 einen Vermerk über die Aufführung
von „Hirtenspiele und andere Spiele“ zu finden. Auch
um die Jahrhundertwende wurde im Ruhpoldinger Tal fleißig Theater
gespielt. Damals unter dem Namen „Theater-Klub“, der sich jedoch
Anfang 1927 auflöste.
Unter
der Leitung des GTEV „D’Miesenbacher“,
dem Gesangs- und Orchesterverein und dem
Gesellenverein lebte das Theater zwischen
1927 und 1939 weiter.
Im August 1946 wurde der Spielbetrieb unter dem Namen „Ruhpoldinger
Bauerntheater“ wieder aufgenommen. Leider mußte mangels
einer geeigneten Spielbühne der Theaterbetrieb 1953 eingestellt
werden. Unter dem Protektorat von Mosignore Roma Friesinger
und Pfarrer Eder wurde im Hotel Wittelsbach
am 10. März 1956 die „Ruhpoldinger
Heimatbühne“ wieder gegründet.
Am 27. Februar 1957 kam das Stück „Die Junggesellensteuer“ im Gasthof
„Zur Post“ zur Aufführung. Dank der Initiative von Pfarrer R. Friesinger
erhielten wir genau 10 Jahre später eine neue Heimat, den Theatersaal
im Kulturzentrum. Seither wird ohne Unterbrechung in Ruhpolding
Theater gespielt. In den vergangenen Jahren liefen viele, teils
ernste, teils heitere Stücke über die Bühne. Immer gaben die Spieler
und Helfer der Heimatbühne ihr Bestes; und so soll es auch in Zukunft
zur Freude unseres Publikums sein.
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